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Mschatta Lounge

„Mschatta Lounge“ - Konzertreihe

Juni bis September 2019

Mit der Konzertreihe „Mschatta Lounge“ als Kooperationsprojekt des im Pergamonmuseum beheimateten Museums für Islamische Kunst gemeinsam mit Piranha Arts soll eine transkulturelle Plattform entstehen, die durch musikalischen Ausdruck die heutige Vielfalt der Gesellschaft im Wandel abbildet. Wie keine zweite Institution bietet das Museum für Islamische Kunst das besondere Potential, diese gesellschaftliche Vielfalt zu repräsentieren. Musiker bringen seit jeher Ideen und Klänge von überall auf der Welt zusammen. Sie verbinden verschiedene musikalische Traditionen und Gegenwartspositionen – sie werden hörbar und als neue Klangräume erlebbar. Auch die Objekte im Museum erzählen Geschichten des Austauschs und inspirieren neue Kompositionen. Die Bands, ihre Instrumente und ihre Kompositionen verdeutlichen die gesellschaftliche Vielfalt, die so charakteristisch ist für Berlin.

Lokale Musiker*innen werden eingeladen, ein ausgewähltes Objekt der Ausstellung mit ihrer musikalischen Sprache zu interpretieren. Die dabei entstehenden Kompositionen werden innerhalb der Konzertreihe „Mschatta Lounge“ im gleichnamigen Mschatta-Saal zu hören sein. Wir laden Sie ein, die Objekte des Museums durch Musik zu erfahren.


Veranstaltungsinfo:

Veranstaltungsort: Pergamonmuseum, Museumsinsel, Bodestraße, 10178 Berlin
Einlass: 19 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr
Vorverkauf: Museumsshop
Abendkasse: ab 19 Uhr
Ticketpreis: 8 Euro

Folgende Künstler_innen sind Teil der Konzertreihe „Mschatta Lounge“ :

Dima Orsho & Friends

Donnerstag, 13. Juni 2019

Die Konzertreihe „Mschatta Lounge“ wird von Dima Orsho & Friends eröffnet. Um das ausgewählte Objekt, das Aleppo Zimmer, zu würdigen, schrieb Dima Orsho ein neues Stück, in dem sie ihre emotionale Verbindung zu diesem als ein seltenes und atemberaubendes Artefakt ausdrückt. Dieses Stück wird am 13. Juni zusammen mit den Musikern Manfred Leuchter, Bodek Janke und Basilius Alawad uraufgeführt.

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Dima Orsho verbindet in ihrem Gesang klassische Musik, Jazz und die Musik des Nahen Osten. Die Nuancen dieses Zusammenspiels feilte sie dabei auf den Bühnen der Welt, von Washington DC über Damaskus bis nach Taipei immer weiter aus. Neben ihrem Gesang und ihrer Ausbildung auf dem Klavier wie auch der Klarinette, komponierte Dima Orsho für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen die Musik. Sie arbeitet immer wieder mit vielen weiteren Musikern zusammen, zum Beispiel seit 2003 dauerhaft im Trio Hewar oder in Projekten wie dem Album Sing Me Home von Yo-Yo-Ma und dem Silk Road Ensemble, das 2017 den Grammy als bestes Weltmusikalbum gewann. In der Mschatta-Lounge tritt Dimma Orsho zusammen mit dem Akkordeon-Virtuosen Manfred Leuchter, dem Cellist aus dem West-Östlichen Divan Orchester Basilius Alawad und dem herausragenden Schlagzeuger Bodek Janke auf. Unter dem Titel „Of Lullabies, Identity, and the Ties that Bind” vereinen sie in einem einzigartigen Zusammenspiel mehrere Musiktraditionen Syriens und Mesopotamiens. Dima singt dabei in einer Vielzahl von Sprachen: Aramäisch und arabische Dialekte aus verschiedenen syrischen Regionen. Zum Aleppo-Raum schrieb Dima dafür ein neues Stück, das ihre emotionale Verbindung zu diesem Raum als altes, seltenes und atemberaubendes syrisches Artefakt ausdrückt.
Besetzung:
Dima Orsho - Gesang
Manfred Leuchter - Akkordeon
Bodek Janke - Percussion
Basilius Alawad - Cello
Milad Khawam - Duduk

Bukahara

Donnerstag, 20. Juni 2019

Bukahara sind ein sensationelles Juwel in der deutschen Poplandschaft. Eine Band. Vier Musiker. Drei Kontinente. Stimmen und Songs, die eine geradezu magische Anziehungskraft erzeugen.

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Bukahara läst sich nicht in eine Schublade stecken, nicht einem Genre zuordnen: Popmusik, Folk, Weltmusik, Gypsy-Jazz, Arabic-Balkan, Swing, Reggae… all diesen Richtungen und noch viel mehr vereint das Quartett seit 2009 in seiner Musik. Das Konzept ist das gezielte Durchbrechen von musikalischen Grenzen, um den unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und Identitäten innerhalb der Band Ausdruck zu verleihen. 2017 erschien ihr drittes Album „Phantasma“. Zu diesem Ziel kommen Geige, Kontrabass, akustische Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune zum Einsatz. Ihnen gelingt dabei ein Spagat zwischen ansteckender Leichtigkeit und enthusiastischer Hingabe. Da bestimmt schon mal eine Geige die Harmonie, eine Posaune probiert sich als Tuba und dann, auf einmal, sitzt der singende Gitarrist hinterm Schlagzeug.
Besetzung:
Soufian Zoghlami - Leadgesang, Gitarre, Schlagzeug
Ahmed Eid - Bass, Percussion
Daniel Avi Schneider - Geige, Mandoline
Max von Einem - Posaune, Sousaphon, Schlagzeug

Cyminology

Donnerstag 29. August 2019

Das Berliner Quartett Cyminology verbindet persische Lyrik und kammermusikalische, zeitgenössische Musik: Ost und West, Alt und Neu in berührender Synthese. Die subtile, doch dynamische und sanft pulsierende Musik der Gruppe (gegründet 2002) entsteht aus dem Klang der persischen Sprache heraus.

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Das Berliner Quartett Cyminology verbindet persische Lyrik und kammermusikalische, zeitgenössische Musik: Ost und West, Alt und Neu in berührender Synthese. Die subtile, doch dynamische und sanft pulsierende Musik der Gruppe (gegründet 2002) entsteht aus dem Klang der persischen Sprache heraus. In ihren Kompositionen verschmelzen die Klangfarben des Impressionismus mit der Lebendigkeit des zeitgenössischen Jazz. Sie vereinen neue Kompositionsstrukturen mit Kammermusik, freie Improvisationen und Minimalismus mit persischer Lyrik von Rumi, Hafis und Khayyam. Cyminology erschaffen einen Raum, in dem sich postmigrantische europäische Kultur in Musik und Poesie ausdrückt. Neben der Sängerin Cymin Samawatie formen Benedikt Jahnel am Piano, der Bassist Ralf Schwarz und der Schlagzeuger Ketan Bhatti die Band. Seit 2011 kooperiert Cyminology mit Martin Stegner (Viola, Berliner Philharmoniker) zusammen. Mit ihm nahm die Gruppe 2015 ihr zuletzt erschienenes Album „Phoenix“ auf.
Besetzung:
Cymin Samawatie - Gesang
Taiko Saito - Marimbaphon & Vibraphon
Ralf Schwarz - Kontrabass
Ketan Bhatti - Schlagzeug

Masaa

Donnerstag, 12. September 2019

Bei MASAA verweben sich tiefempfundene arabische Verse und zeitgenössischer Jazz, gehen Abend- und Morgenland in bisher nicht dagewesener Schlüssigkeit eine lyrische Liaison ein.

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Bei der Gruppe Masaa verweben sich tiefempfundene arabische Verse mit zeitgenössischem Jazz und gehen eine lyrische Liaison ein. Seit 2012 gewann das Quartett viele Preise, wie für ihr zuletzt erschienenes Album „outspoken“ (2017) den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Von Beginn an ist es der Band ein großes Anliegen gewesen, ihre Arbeit nach außen zu tragen: MASAA haben erfolgreiche Tourneen durch Afrika und in den Libanon, die Heimat des Sängers Rabih Lahoud, absolviert; im Sommer 2015 startete ihr Teamwork mit der israelischen Sängerin Yael Deckelbaum. Mit dieser Zusammenarbeit setzen MASAA ein Signal für die Unterstützung des Friedensprozesses zwischen jüdischer und arabischer Kultur. Neben Sänger Lahoud. bilden Marcus Rust an der Trompete, Demian Kappenstein am Schlagzeug und seit Beginn diesen Jahres Reentko Dirks an der Doppelhals-Gitarre die Gruppe Masaa, das aus dem Arabischen übersetzt „Abend“ heißt.
Besetzung:
Rabih Lahoud - Gesang
Marcus Rust - Trompete
Reentko Dirks - Gitarre
Demian Klappenstein - Schlagzeug

Karmatürji

Donnerstag, 19. September

Die Berlinerin Dj und Producer İpek İpekçioğlu, der Multiinstrumentalist Ceyhun Kaya und die kulturverwirrte Sängerin Petra Nachtmanova stellen ihre neue und innovative Kooperation vor: ein sowohl kraftvoller als auch feinfühliger Mix aus uralten anatolischen Liedern, lebenden und toten Sprachen, und elektronischen Sounds, der neue musikalische Welten öffnet.

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Traditionelle anatolische Lieder gepaart mit elektronischen Sounds? Unbedingt, haben sich Petra Nachtmanova, İpek İpekçioğlu und Ceyhun Kaya gedacht: In ihrer innovativen Kollaboration Kamatürji haben die Bağlamaspielerin und Sängerin Petra Nachtmanova, DJ İpek, die Berliner „Zeremonienmeisterin der transkulturellen Völkerverständigung“, und Klarinettist Ceyhun Kaya sich mit viel Feingefühl an genau diesen sowohl andersartigen als auch spannenden Mix gewagt, um hier ihre unterschiedlichen musikalischen Stile und Hintergründe zu vereinen. Die polnisch-tschechischstämmige Musikerin singt bekannte Lieder des blinden türkischen Bağlamaspielers, Sängers und Dichters Âşık Veysel, vornehmlich in türkischer Sprache, begleitet von ihrem Spiel auf der Langhalslaute.
Besetzung:
İpek İpekçioğlu - Live-Elektronik
Petra Nachtmanova - Gesang & Bağlama
Ceyhun Kaya - Klarinette

Milad Khawam

Donnerstag, 26. September

Milad Khawam ist Trompeter, Duduk-Spieler und Komponist aus Syrien/Damaskus mit Sitz in Berlin.
Er studierte klassische und arabische Musik in Damaskus und spielt seit 2010 als erster Trompeter mit vielen Orchestern zwischen Europa und dem Nahen Osten. Ende 2015 zog er nach Berlin und spielt seitdem als Solist mit verschiedenen Gruppen auf vielen deutschen Festivals, wie dem Morgenland Festival (2016) und dem Karneval der Kulturen (2016).

Mehr Infos zu Milad Khawam

Milad Khawam ist Trompeter, Duduk-Spieler und Komponist aus Damaskus/Syrien und lebt in Berlin. Milad studierte klassische arabische und europäische Musik in Damaskus. Seit 2010 spielte er als Solotrompete mit vielen Orchestern zwischen Europa und dem Mittleren Osten. Seit er Ende 2015 nach Berlin zog spielte Milad als Solist mit verschiedenen Gruppen bei unterschiedlichen Festivals in Deutschland, wie zum Beispiel dem Morgenlandfest 2016. Milad begann seine Kompositionen in Deutschland bei vielen Festivals zu präsentieren, wie z.B. dem Xjazz-Fest Berlin 2018 oder dem Fusion-Fest 2018. Er spielte viele Konzerte in verschiedenen Städten als Solist mit verschiedenen Ensembles, darunter das Jazzaar Global Ensemble in der Schweiz 2019, bei dem er gemeinsam mit Billy Cobham am Schlagzeug auf der Bühne war. Im Museum für Islamische Kunst wird Milad ein neues spezielles Musikstück aufführen, das vom Nahen Osten und der Abbasidenzeit inspiriert ist und vom "Aquamanile" in Form eines Adlers aus dem Museum für Islamische Kunst inspiriert ist. Die Musik wird auf der Trompete im Einklang mit dem traditionellen arabischen Instrument Qanun aufgeführt. Sie ist in klassischen westlichen Formen arrangiert und begleitet von Hasan Alnour am Qanun, Wesam Krema an den Keys, Ahmed Eid am Kontrabass, Salam Alhassan an den Percussions und Arne Müller am Schlagzeug.
Im Rahmen von Mschatta Lounge tritt er in folgender Besetzung auf:
Milad Khawam - Trompete
Hasan Alnour - Qanun
Wesam Krema - Keys
Ahmed Eid - Kontrabass
Salam Alhassan - Percussion
Arne Müller - Drums

Eine Veranstaltung von:

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